Objektbeschreibung:
Die Künstlerin setzt ihre Spaghetti-Arbeiten in eine Tradition, in der einfache, vielfach banale Gegenstände durch künstlerische Verfahren transformiert werden. Für Frigo ist der Umgang mit Alltagsmaterialien dabei nicht Beliebigkeit, sondern eine bewusste Reflexion über Material, Form und gesellschaftliche Bedeutung. Ihre Arbeiten entstanden oft in Verbindung mit Aspekten des Frauseins, Alltagslebens und gesellschaftlicher Rollen.
Mit ihren Spaghetti-Arbeiten bezieht sich Frigo auf Prinzipien der „Eat Art“, also Kunstformen, in denen Lebensmittel nicht nur Darstellung, sondern auch Rohstoff sind. Die Nudel wird dabei – wie zuvor Federn oder Tüll – zu einer Art Symbolträger für Themen wie Vergänglichkeit, Heimlichkeit und Transformation.