Achim Sass geboren 1959 in Zweibrücken, lebt und arbeitet freischaffend in München. 2001 Einzug ins Atelierhaus im KIM. Seit dieser Zeit entstanden zahlreiche Möbel, Leuchten und Goldschmiedearbeiten. Ab 2003 kam die Fotografie hinzu – 2021 die ersten kinetischen Objekte. 2024 weitere statische Metallobjekte.
Mein künstlerisches Schaffen ist geprägt von den Elementen Leichtigkeit, Fragilität und Anordnung sowie deren Auflösung.
Mein Werk beinhaltet sowohl statische Drahtskulpturen als auch kinetische Objekte. Es entstehen im Schaffensprozess dynamische Skulpturen aus Metall, Holz, rohbelassen oder lackiert.
Die statischen Arbeiten sind angelgt als fragile Raumzeichnungen aus Metall – freistehend oder als Wandskulptur – Werke zwischen Bild und Plastik in abstrakt reduzierter, klarer Form.
Linien, Positionen und deren Schattenbildungen sind zentrale Elemente der Komposition. In diesem Bereich experimentiere ich mit der Anordnung und Dekonstruktion - auflösen und neu sehen.
Bei der Serie von kinetischen Arbeiten, die ich ORBITER nenne, umkreisen klare geometrische Formen wie Satelliten ein Zentrum. Jeder Luftzug bringt die einzelnen Elemente in Bewegung, wodurch sich überraschende Kombinationen der Linien, neue Überschneidungen und Konstellationen zueinander zeigen – somit eine immer wieder wechselnde Ansicht und damit eine neue Wahrnehmung der Werke für den Betrachter.